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Tutorial30. September 20263 Min. Lesezeit

Beziehungen bewusst pflegen, ohne daraus ein soziales Netzwerk zu machen

Viele Apps helfen dabei, Termine, Aufgaben und Projekte zu organisieren.

Persönliche Beziehungen funktionieren anders.

Ein Gespräch mit einem Freund ist keine Aufgabe, die möglichst schnell abgehakt werden sollte. Ein Geburtstag ist mehr als ein Kalendereintrag. Und regelmäßiger Kontakt sollte sich nicht wie eine Produktivitätskennzahl anfühlen.

Genau aus diesem Spannungsfeld entstand Kindlume.

Kontaktpflege ist keine To Do Liste

Menschen verlieren sich nicht unbedingt aus den Augen, weil ihnen eine Beziehung unwichtig ist.

Der Alltag wird voll. Wochen vergehen schnell. Kleine Dinge, die man sich merken wollte, verschwinden zwischen Nachrichten, Terminen und Aufgaben.

Eine persönliche App kann dabei helfen, solche Informationen an einem Ort zu sammeln.

Sie sollte dabei aber nicht versuchen, Beziehungen zu bewerten.

Kein öffentliches Profil erforderlich

Kindlume ist nicht als soziales Netzwerk gedacht.

Es geht nicht darum, öffentliche Profile aufzubauen, Follower zu sammeln oder Beziehungen mit anderen Nutzern zu vergleichen.

Der Mittelpunkt ist die eigene private Organisation.

Damit unterscheidet sich der Ansatz deutlich von Plattformen, deren Geschäftsmodell davon abhängt, möglichst viel soziale Aktivität öffentlich oder serverseitig abzubilden.

Kleine persönliche Details können wichtig sein

Wer hat bald Geburtstag?

Wann hat man zuletzt miteinander gesprochen?

Welche gemeinsame Aktivität wollte man irgendwann ausprobieren?

Welche Dinge möchte man bei einem nächsten Gespräch nicht vergessen?

Solche Informationen sind klein, können im Alltag aber hilfreich sein.

Eine gute App für Beziehungspflege sollte sie zugänglich machen, ohne daraus einen Punktestand zu erzeugen.

Erinnerungen ohne Schuldgefühl

Erinnerungen können hilfreich sein.

Sie sollten aber nicht suggerieren, dass eine Beziehung schlecht ist, nur weil seit einigen Tagen kein Kontakt stattgefunden hat.

Kindlume soll deshalb unterstützen, nicht bewerten.

Eine Erinnerung ist ein Hinweis. Die Entscheidung bleibt beim Nutzer.

Privatsphäre passt zum Thema

Persönliche Notizen über andere Menschen gehören zu den Informationen, die viele Nutzer nicht unnötig mit einem externen Dienst teilen möchten.

Deshalb passt ein privater, lokaler Ansatz besonders gut zu dieser Art von App.

Technische Architektur und Produktidee sollten dabei dasselbe Ziel verfolgen.

Weniger unnötige Datensammlung bedeutet auch weniger Daten, die überhaupt geschützt werden müssen.

Technologie sollte Beziehungen unterstützen

Eine gute Beziehung entsteht selbstverständlich nicht durch eine App.

Software kann keine Nähe erzeugen und keine Freundschaft garantieren.

Sie kann lediglich helfen, Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, die einem ohnehin wichtig sind.

Genau so versteht sich Kindlume.

Kindlume ist für iPhone verfügbar und bietet einen privaten Ort für bewusste Kontaktpflege und persönliche Beziehungen.